Ein Quilt, besteht aus in den meisten Fällen 3 Lagen. Die obere Seite ist die Patchwork-Seite. Hierzu werden nach einem bestimmten Muster Baumwollstoffe zugeschnitten und mit einander vernäht, so das ein kunstvolles Gesamtbild entsteht.

Die zweite Lage besteht aus Vlies welches der Steppdecke die Wärme verleiht. Die Unterseite besteht meist aus unifarbenen Baumwollstoff. Diese drei Lagen des Quilt´s werden wiederum mit ganz speziellen Stichen von Quiltmaschinen miteinader vernäht. Dabei legen viele Quilter wert auf einen großen Durchgangsraum. Ideal ist eine Maschine mit einem größeren Abstand von der Nadeln bis zum Maschinenarm mit einem größenen Wert als 20cm.

Ursprünglich stammt die Idee des Patchens und Quilten von den Amerikanischen Einwanderen. Diese fuhren auf den langen Reisen im Planwagen um das Land zu entdecken häufig gemeinsam mit mehreren Familien. Da alles knapp war und nicht an jeder Ecke ein Stoffladen vorhanden war, hat man aus der guten alten Methode “Aus alt mach Neu” aus den verschlissenen Textilien die noch guten Stellen herausgeschnitten und wiederverwendet. Die Frauen saßen also im Planwagen und die Patchworkdecke war ihr Gemeinschaftsprojekt. Diese Quilt wurden ausschließlich von Hand genäht.  Mitte der 90er Jahre schwappte die Quiltidee aus Amerika auch verstärkt zu uns nach Europa. Wobei hier zu Lande die Idee des Maschinen Quiltens viel mehr Zuspruch erhält, als in den traditionellen USA.